Abramelin
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Hermes
Agrippa
Henoch
Smaragdtafeln VI - X

und andere Persönlichkeiten

Tafel VI
 
Der Schlüssel der Magie

Höre, oh Mensch, auf die Weisheit der der Magie; höre auf das Wissen vergessener Macht. Vor langer Zeit, in den Tagen des ersten Menschen, begann ein Krieg zwischen der Dunkelheit und dem Licht. Damals waren die Menschen, wie auch heute, erfüllt sowohl von Finsternis als auch von Licht, und während in einigen die Finsternis vorherrschte, erfüllte bei anderen Licht die Seele.

Ja, dieser Krieg ist uralt, es ist der ewige Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Verbissen wird er ausgefochten durch alle Zeiten, unbekannte Kräfte werden eingesetzt, die dem Menschen verborgen sind.

Es gab Adepten, die voll der Schwärze waren und immer gegen das Licht ankämpften; aber auch andere, die, von Glanz erfüllt, immer die Dunkelheit der Nacht bekämpften. Wo auch immer du gewesen sein magst, in allen Zeiten und auf allen Ebenen, sicherlich wirst du von den Kämpfen mit der Nacht wissen. Vor langer Zeit fanden die herabsteigenden Sonnen des Morgens die Welt voller Dunkelheit vor. Damals, in jener vergangenen Zeit, begann der uralte Kampf zwischen der Finsternis und dem Licht.

Viele waren in jener Zeit dermaßen von Dunkelheit erfüllt, dass das Licht nur spärlich aus der Nacht schien. Es gab dort einige Meister der Dunkelheit, die versuchten, alles mit ihrer Finsternis zu erfüllen; sie versuchten, andere in ihrer Dunkelheit hineinzuziehen. Als Meister der Klarheit kämpften diese aber heftig aus der Dunkelheit der Nacht. Die Dunklen versuchten, die Fesseln und Ketten, die den Menschen an die Dunkelheit der Nacht binden, immer enger zu ziehen. Sie gebrauchten immer schwarze Magie, die von der Macht der Finsternis im Menschen gebracht worden war; eine Magie, welche die Seele des Menschen in Dunkelheit hüllte.

Sie waren in einem Orden zusammengeschlossen, in der Bruderschaft der Dunkelheit, durch alle Zeiten hindurch waren sie die Gegenspieler der Menschenkinder. Sie bewegten sich immer heimlich und im Verborgenen, entdeckt und doch nicht entdeckt durch die Menschenkinder. Immerwährend wanderten und arbeiten sie in der Finsternis, verborgen vom Licht in der Dunkelheit der Nacht. Leise und heimlich gebrauchten sie ihre Macht, versklavten und verstrickten die Seele der Menschen.

Ungesehen kommen sie, und ungesehen gehen sie; der Mensch in seiner Unwissenheit ruft sie von unten.

Dunkelheit ist der Weg, den die dunklen Brüder nehmen; dunkler als die Dunkelheit der Nacht. Während sie über die Erde wandeln, gehen sie durch die Träume des Menschen. Sie haben von der Finsternis, die sie umgibt, die Macht erlangt, andere Bewohner aus ihrer Ebene herauszuholen. Sie haben die Macht diese zu lenken und zu dirigieren auf Weisen, die dem Menschen unbekannt sind. Die dunklen Brüder greifen ins Bewusstsein der Menschen ein und umhüllen es mit dem Schleier ihrer Nacht. In diesem Fall verweilt die Seele während ihrer ganzen Lebenszeit in Knechtschaft, gebunden durch die Schlingen des Schleiers der Nacht. Mächtig sind sie im verbotenen Wissen; verboten, weil es Eins ist mit der Nacht.

Höre, oh Mensch, und lausche meiner Warnung: Sei frei vom Joch der Nacht. Gib deine Seele nicht den Brüdern der Dunkelheit hin. Halte dein Antlitz immer dem Licht zugewandt. Weißt du nicht, oh Mensch, dass dein Leid nur durch den Schleier der Nacht gekommen ist? Ja, Mensch, beachte immer meine Warnung. Strebe immer aufwärts und wende deine Seele immer dem Licht zu. Die Brüder der Dunkelheit suchen als ihre Brüder vor allem jene, die den Pfad des Lichtes schon gegangen sind. Denn sie wissen genau, dass jene, die auf ihrem Pfad zum Licht der Sonne schon weit entgegengewandert sind, große, ja immense Macht besitzen, um die Kinder des Lichts mit Dunkelheit zu binden. Höre, oh Mensch, auf den, der zu dir kommt, aber wäge in der Stille ab, ob seine Worte des Lichts sind. Denn es gibt viele, die in dunkler Strahlkraft wandern und doch kein Kind des Lichts sind.

Es ist leicht, ihrem Pfad, ihrer Führung zu folgen, aber, oh Mensch, beachte stets meine Warnung: Licht kommt nur zu dem, der danach strebt. Beschwerlich ist der Weg, der zur Weisheit und ins Licht führt. Du wirst viele Steine auf deinem Weg finden, dem Licht entgegen sind viele Berge zu erklimmen. Aber wisse, oh Mensch, das derjenige, der den freien Willen überwindet, auf dem Weg des Lichts sein wird. Folge niemals den dunklen Brüdern, sei immer ein Kind des Lichts. Denn wisse, oh Mensch, am Ende muss immer das Licht siegen, und die Finsternis und die Nacht werden aus dem Licht verbannt.

Lausche, oh Mensch, und erkenne diese Weisheit: Genau wie die Dunkelheit ist auch das Licht.

Wenn die Dunkelheit verbannt ist und alle Schleier zerrissen sind, dann wird aus der Dunkelheit das Licht erstrahlen.

Genau wie die dunklen Brüder unter den Menschen leben, so existieren dort auch die Brüder des Lichts. Sie sind Gegenspieler der Brüder der Dunkelheit und versuchen, die Menschen von der Nacht zu befreien. Sie haben mächtige und starke Kräfte und kennen das Gesetz, dem die Planeten gehorchen. Sie arbeiten stets in Harmonie und Ordnung. Sie befreien die Menschenseelen aus ihrer Verstrickung der Nacht. Auch sie arbeiten heimlich und unerkannt. Sie sind den Menschenkindern nicht bekannt. Doch wisse, sie gehen immer mit dir, zeigen den Menschenkindern den Weg. Sie haben stets gegen die dunkeln Brüder gekämpft. Endlose Male siegten sie und wurden sie besiegt. Doch wird das Licht am Ende immer der Meister sein und die Finsternis der Nacht vertreiben.

Ja, Mensch, erkenne dieses Wissen: Immer gehen die Kinder des Lichts neben dir.

Meister der Sonnenkraft sind sie, stets unsichtbar und doch Beschützer der Menschen. Ihr Weg steht allen offen, steht denjenigen offen, die im Licht gehen wollen. Frei sind sie vom dunkeln Amenti, frei von den Hallen, wo das Leben unangefochten herrscht. Sonnen sind sie und Herren des Morgens, Kinder des Lichts, um unter den Menschen zu leuchten. Wie Menschen sind sie und doch nicht wie sie; sie waren in der Vergangenheit niemals getrennt. Eins sind sie gewesen in ewigem Eins-Sein; durch den ganzen Raum hindurch seit Anbeginn der Zeit. Sie kamen herauf im Eins-Sein mit dem All-Einen; herauf aus dem Erst-Raum, geformt und ungeformt.

Sie gaben dem Menschen Geheimnisse, die ihn behüten und beschützen sollen vor allem Schaden. Wer den Pfad des Meisters gehen möchte, muss frei sein vom Joch der Nacht. Er muss das Formlose und das Phantom der Furcht meistern. Wissend muss er alle Geheimnisse ergründen, muss den Weg gehen, der durch die Finsternis führt. Doch immer muss er das Licht seines Zieles vor sich halten. Große Hindernisse wird er auf dem Weg antreffen, doch wird er Vorwärtsdrängen auf dem Weg zum Licht der Sonne.

Höre, oh Mensch, die Sonne ist das Symbol des Lichts, das am Ende deiner Straße scheint. Ich übergebe dir nun die Geheimnisse: Wie der dunklen Macht zu begegnen ist, wie man der Angst vor der Nacht begegnet und sie besiegt. Nur durch Erkenntnis kannst du sie überwinden, nur durch Wissen kommst du zum Licht.

Jetzt gebe ich dir das Wissen, das den Meistern bekannt ist, die Erkenntnis, die all die dunklen Ängste besiegt. Wende die Weisheit an, die ich dir gebe; Meister sollst du sein über die Brüder der Nacht.

Wenn ein Gefühl zu dir kommt, das dich näher zum dunklen Tor zieht, so untersuche dein Herz und finde heraus, ob das Gefühl, das du hast, aus deinem Inneren kommt. Falls du die Dunkelheit in deinen Gedanken findest, so verbanne sie aus deinem Kopf. Schicke durch deinen Körper eine Schwingungswelle, zuerst unregelmäßig und dann regelmäßig, und wiederhole das so lange, bis du frei bist. Beginne die Wellenkraft in deinem Gehirnzentrum und lenke sie in Wellen von deinem Kopf zu deinen Füßen.

Aber falls du findest, dass dein Herz nicht dunkel ist, sei sicher, dass eine Kraft auf dich gerichtet ist. Nur durch Wissen kannst du sie überwinden; nur durch Weisheit kannst du hoffen, frei zu sein. Wissen bringt Weisheit und Weisheit ist Macht; erreiche sie und du wirst Macht über alles haben.

Suche zuerst einen von der Dunkelheit umhüllten Ort. Dann zeichne einen Kreis um dich herum und stehe aufrecht inmitten des Kreises. Gebrauche nachstehende Formel, und du wirst frei sein. Erhebe deine Hände zum dunklen Raum über dir, schließe deine Augen und lass das Licht in dich einströmen. Rufe durch die Raum und Zeit den Geist des Lichtes an, gebrauche die folgenden Worte, und du wirst frei sein:

„Fülle du meinen Körper, oh Geist des Lichts, Fülle du meinen Körper mit dem Geist des Lichts, komme von der Blume, die durch die Dunkelheit scheint, komme von den Hallen, wo die Sieben Herren regieren, Ich nenne die Sieben bei Namen: Drei, Vier, Fünf und Sechs, Sieben, Acht – Neun. Bei ihren Namen rufe ich sie, dass sie mir helfen, mich zu befreien und mich zu erretten vor der Dunkelheit der Nacht. UNTANAS, QUERTAS, CHIETAL und GOYANA, HUERTAL, SEMVETA – ARDAL. Bei ihren Namen bitte ich dich inständig, befreie mich von der Dunkelheit und erfülle mich mit Licht.“

Wisse, oh Mensch, dass wenn du dies getan hast, du dann frei sein wirst von den Fesseln, die dich binden, wirf das Joch der Brüder der Nacht ab. Siehst du nicht, dass die Namen die Kraft haben, durch Schwingungen die Fesseln zu lösen, die dich binden? Gebrauche sie nach Bedarf, deinen Bruder zu befreien, damit auch er der Nacht entkommt.

Du, oh Mensch, bist deines Bruders Helfer; lass ihn nicht in der Knechtschaft der Nacht liegen. Jetzt gebe ich dir meine Magie, nimm sie und verweile auf dem Weg des Lichts.

Sei voller Licht, sei voller Leben, eine Sonne mögest du sein zum höheren Zyklus.

Tafel VII
Die sieben Herren

Höre, oh Mensch, und lausche meine Stimme; öffne deine Gedankenwelt und trinke von meiner Weisheit. Dunkel ist der Pfad des Lebens, auf dem du gehst, und viele Fallgruben liegen dir im Weg. Strebe danach, immer größere Weisheiten zu erlangen; wenn du das schaffst, wird es Licht werden auf deinem Weg.

öffne deine Seele zum Kosmischen, oh Mensch, und lass es herein fließen, damit es eins wird mit deiner Seele. Licht ist ewig und Dunkelheit ist vergänglich. Oh Mensch, suche immer nach dem Licht. Erkenne, wann immer Licht dein Wesen erfüllt, wird für dich die Dunkelheit bald verschwinden.

Öffne deine Seele den Brüdern des Lichts. Lass sie herein, damit sie dich mit Licht erfüllen. Erhebe deine Augen zum Licht des Kosmos und wende dein Antlitz immer dem Ziel zu. Nur dadurch, dass du das Licht aller Weisheit erlangst, bist du eins mit dem unendlichen Ziel. Suche immer das ewige EINSSEIN, suche immer das Licht des Ziels.

Licht ist unendlich und Licht ist endlich, im Mensch nur getrennt durch die Dunkelheit. Trachte danach, den Schleier der Dunkelheit zu zerreißen; vereine das Licht zu einem Fluss.

Höre, oh Mensch, vernimm meine Stimme, die den Gesang des Lichts und des Lebens singt. Im ganzen Raum ist das Licht vorherrschend, alles umfassend mit seinen Flammenbannern. Suche immer im Schleier der Dunkelheit, und irgendwo wirst du sicherlich Licht finden. Verborgen und begraben, dem Wissen der Menschen verloren, existiert doch tief in der Endlichkeit das Unendliche. Das unendliche Bewusstsein ist verloren und doch existent, es fließt durch alle Dinge und lebt in allem.

Im ganzen Raum gibt es nur die eine Weisheit. Obwohl sie geteilt scheint, ist sie Eins in dem Einen. Alles was existiert, kommt aus dem Licht, und das Licht kommt aus dem Einen.

Alle Schöpfung basiert auf Ordnung; Gesetze regieren den Raum, wo das Unendliche wohnt. Aus dem Gleichgewicht heraus kamen die großen Zyklen, die sich in Harmonie dem unendlichen Ende entgegenbewegen.

Wisse, oh Mensch, dass weit entfernt in Raum und Zeit selbst die Unendlichkeit eine Veränderung erfahren wird. Höre und lausche meiner Stimme der Weißheit und wisse, dass alles immer aus dem Einen kommt. Wisse, dass du im Laufe der Zeit nach Weißheit suchen und immer mehr Licht auf deinem Weg finden kannst. Ja, du wirst herausfinden, dass dein Ziel sich Tag für Tag immer wieder vor dir zurückzieht.

Vor langer Zeit stand ich, in den Hallen von Amenti vor den Herren der Zyklen. Sie sind mächtig in ihrer Erscheinung der Macht, sie sind mächtig in der unverschleierten Weißheit.

Das erste Mal sah ich sie, angeführt vom Residenten. Später aber war ich unabhängig von ihrer Gegenwart und konnte ihre Konklave betreten, wann ich wollte. Oft ging ich den dunklen Weg in die Hallen hinunter, wo das Licht ewig glüht.

Ich lernte von den Meistern der Zyklen Weisheit, die aus den Zyklen über uns gebracht wurde, Wissen, das aus der Ganzheit der Unendlichkeit kam. Ich stellte den Herren der Zyklen viele Fragen. Die Weisheit, die aus der Flamme des Feuers der Ewigkeit gezogen wurde, gebe ich an dich weiter.

Tief in den Hallen sitzen die Sieben, Bewusstseins-Einheiten aus höheren Zyklen. Sie manifestierten sich in diesem Zyklus als Führer der Menschen zum Wissen des Ganzen. Sieben sind sie, stark in der Macht; sie sprechen diese Worte durch mich zu den Menschen. Immer wieder stand ich vor ihnen und lauschte ihren tonlosen Worten.

Einmal sagten sie zu mir: „Oh Mensch, würdest du gern Weisheit erwerben? Suche danach im Herzen der Flamme. Würdest du gern Wissen um Macht erlangen? Suche danach im Herzen der Flamme. Würdest du gerne eins sein mit dem Herzen der Flamme? Dann suche danach in deiner eigenen verborgenen Flamme.“

Viele Male sprachen sie zu mir, lehrten mich Weisheiten nicht von dieser Welt; zeigten mir immer neue Wege zur Helligkeit. Sie lehrten mich Weisheit, die von oben gebracht. Sie gaben mir Kenntnis von den Zusammenhängen, lehrten das Gesetz, die Ordnung in Allem.

Abermals sprachen sie zu mir: „Von weit jenseits der Zeit kommen wir, oh Mensch, Ja, wir reisten von jenseits der Raum-Zeit, vom Ort am Ende der Ewigkeit. Als du und all deine Brüder noch formlos waren, wurden wir schon aus der Ordnung der Ganzheit herausgeformt. Nicht wie Menschen sind wir, obwohl einmal auch wir Menschen waren. Wir wurden aus der großen Leere gebildet, nach Ordnung und Gesetz. Denn wisse, dass das was Form hat, in Wahrheit formlos ist. Es hat Form nur in deinen Augen.“

Wiederum sprachen die Sieben zu mir: „Ein Kind des Lichts, oh Thoth, bist du, frei, den leuchtenden Pfad empor zureisen, bis am Ende alle Eins werden mit dem Ganzen. Wir wurden herausgeformt nach unserer Ordnung: Drei, Vier, Fünf und Sechs, Sieben, Acht – Neun. Wisse, dass dies die Nummern der Zyklen sind, von denen wir heruntergestiegen sind zu den Menschen. Jeder von uns muss hier eine Aufgabe erfüllen, jeder hat hier eine Kraft zu kontrollieren. Und doch sind wir Eins mit der Seele unseres Zyklus, und dennoch suchen auch wir ein Ziel. Weit über das Vorstellungsvermögen des Menschen hinaus dehnt sich die Unendlichkeit in eine noch größere hinein. Dort, zu einer Zeit, die noch gar keine Zeit ist, werden wir alle Eins werden mit einem größeren Ganzen. Zeit und Raum bewegen sich in Spiralen. Wenn du ihr Gesetz erkennst, wirst du frei sein. Ja frei wirst du sein, um dich durch die Zyklen zu bewegen – vorbei an den Wächtern, die bei der Türe wohnen.“

Dann sprach Er von der Neun zu mir und sagte: „Äonen über Äonen existierte ich. Ich kannte weder Leben noch Tod. Doch wisse, oh Mensch, dass in der fernen Zukunft Leben und Tod Eins sein werden mit der Ganzheit. Beide vervollkommnen sich gegenseitig, so dass in der Ganzheit keiner für sich allein existiert. In den Menschen dieses Zyklus ist die Lebenskraft zügellos, aber das Leben in seinem Wachstum wird Eins mit der Ganzheit. Ich manifestiere mich hier in deinem Zyklus, aber ebenso bin ich auch dort in der Zukunft deiner Zeit, denn Zeit existiert nicht für mich, denn in meiner Welt existiert Zeit nicht, da wir formlos sind. Leben haben wir nicht, doch haben wir Existenz, voller und größer und freier als du.

Der Mensch ist ein an einem Berg gebundene Flamme, aber wir in unserem Zyklus werden immer frei sein. Wisse oh Mensch, wenn du dich in die Zyklen hineinentwickelt hast, die sich nach oben ausweiten, dann wird das Leben selbst in die Dunkelheit übergehen, und nur die Essenz der Seele bleibt erhalten.“

Dann sprach zu mir der Herr der Acht und sagte: „Alles was du weißt ist nur ein Teil von Wenigem, du hast das Große noch nicht einmal berührt. Weit draußen im Raum, wo das Licht vorherrscht, kam ich ins Licht. Geformt war ich auch, aber nicht so wie du. Meine formlose Form war als Lichtkörper geformt; ich kenne weder das Leben noch den Tod, und doch bin ich Meister von allem was existiert. Suche und du findest den Pfad durch die Schranken. Gehe auf der Straße, die ins Licht führt.“

Abermals sprach die Neun zu mir: „Suche, und du findest den Weg nach drüben. Es ist nicht unmöglich, in ein höheres Bewusstsein hineinzuwachsen, denn wenn zwei Eins werden und das Eine Alles geworden ist, wisse, dass dann die Schranke aufgehoben ist und du befreit bist von der Straße. Wenn du von der Form in die Formlosigkeit wächst, sollt du frei sein von der Straße.“

So lausche ich durch Zeiten hindurch und lernte den Weg zum Ganzen. Jetzt erhebe ich meine Gedanken zur Ganzheit. Lausche und höre, wenn sie ruft.

„Oh alles durchdringendes Licht,
Eins mit Allem und Alles mit Einem,
fließe du zu mir durch den Kanal.
Tritt ein, damit ich frei sein möge.
Mach mich eins mit der All-Seele,
die aus der Schwärze der Nacht scheint.
Lass mich frei sein von Raum und Zeit,
frei vom Schleier der Nacht.
Ich, ein Kind des Lichts, befehle:
Frei zu sein von der Dunkelheit.“

Formlos bin ich für die Lichtseele, formlos, doch leuchtend mit Licht. Ich weiß, dass die Fesseln der Dunkelheit zerbrechen müssen und fallen vor dem Licht. Jetzt gebe ich dir diese Weisheit: Frei mögest du sein, oh Mensch, im Licht und der Klarheit lebend. Wende dich nicht ab vom Licht, denn deine Seele wohnt in dem Reich der Helligkeit. Du bist ein Kind des Lichts. Wende deine Gedanken nach innen, nicht nach außen. Finde die Lichtseele in dir. Wisse, dass du der Meister bist, alles andere kommt aus dem Inneren. Wachse dem Bereichen der Helligkeit entgegen und richte dein Denken aufs Licht. Wisse, dass du eins bist mit dem Kosmos, eine Flamme und ein Kind des Lichts.

Jetzt gebe ich dir eine Warnung: Lass nicht zu, dass deine Gedanken sich abwenden. Wisse, dass das Licht immerdar durch deinen Körper fließt. Wende dich nicht dem dunklen Leuchten zu, das von den dunklen Brüdern kommt, sondern hebe deine Augen immer empor, halte deine Seele immer im Einklang mit dem Licht.

Nimm diese Weisheit und beachte sie, lausche meiner Stimme und gehorche, folge dem Pfad zur Helligkeit, und du sollst eins sein mit dem Weg.

Tafel VIII
Der Schlüssel der Mysterien

Dir, oh Mensch, habe ich mein Wissen gegeben, dir habe ich Licht gegeben. Höre Jetzt und empfange meine Weisheit, hergebracht von höheren und jenseitigen Raumebenen.

Ich hin nicht menschengleich, denn ich bin frei geworden von Dimensionen and Ebenen. Auf jeder nehme ich einen neuen Körper an, in jeder wechsle ich meine Form. Ich weiß jetzt, dass das Formlose die einzige Form ist.

Groß ist die Weisheit der Sieben. Mächtig sind sie und aus dem Jenseits. Sie manifestieren sich durch ihre Macht und sind erfüllt mit Kraft des Jenseits.

Höre diese Worte der Weisheit, höre und mache sie zu deinen eigenen. Finde in ihnen das Formlose. Finde den Schlüssel zum Jenseits. Mysterien sind nur verborgenes Wissen. Wisse, und du wirst enthüllen. Finde die tief begrabene Weisheit und sei ein Meister der Dunkelheit und des Lichts.

Tief sind die Mysterien um dich herum und verborgen sind die alten Weisheiten. Durchsuche die Schlüssel meiner Weisheit. Sicherlich wirst du den Weg finden. Das Tor zur Macht ist geheim, aber wer es erreicht, wird empfangen. Schau zum Licht! Oh mein Bruder, öffne dich, und du sollst empfangen. Eile durch das Tal der Dunkelheit, überwinde den Bewohner der Nacht, halte deine Augen immer auf die Lichtebene gerichtet, und du wirst Eins sein mit dem Licht.

Der Mensch ist in einem Prozess der Veränderung, hin zu Formen, die nicht von dieser Welt sind; er wächst mit der Zeit hinein in das Formlose, eine Ebene des Zyklus, über uns. Wisse, du musst formlos werden, bevor du Eins wirst mit dem Licht.

Lausche, oh Mensch, meiner Stimme, die dir von Wegen im Licht erzählt und den Weg zeigt zur Erreichung, wenn du Eins sein wirst mit dem Licht. Suche die Mysterien des Herzens der Erde, lerne das Gesetz, das existiert und die Sterne in ihrem Gleichgewicht hält durch die Kraft des Urnebels. Suche die Flamme im Leben der Erde und bade im Glanz seiner Flamme; folge dem dreiwinkligen Pfad, bis auch du eine Flamme bist.

Sprich mit Worten ohne Stimme zu jenen, die unten wohnen, betrete den blau erleuchten Tempel und bade im Feuer allen Lebens.

Wisse, oh Mensch, du bist vielschichtig, ein Sein aus Erde und Feuer; lass deine Flamme hell leuchten und sei allein das Feuer.

Weisheit ist verborgen in Dunkelheit, aber wenn sie von der Flamme der Seele entzündet ist, findest du die Weisheit und wirst zum Lichtgeborenen, eine Sonne des formlosen Lichts. Suche immer mehr Weisheit und finde sie im Herzen der Flamme. Wisse, dass nur durch Streben sich Licht in dein Gehirn ergießen kann. Jetzt habe ich mit Weisheit gesprochen, lausche meiner Stimme und gehorche. Reiße die Schleier der Dunkelheit auf und werfe dein Licht auf den Weg.

Ich spreche vom alten Atlantis, ich spreche von den Tagen des Königreichs der Schatten, ich spreche vom Kommen der Kinder der Schatten. Aus der großen Tiefe heraus wurden sie durch die Weisheit der Erdenmenschen gerufen, zu dem Zweck, große Macht zu erlangen.

Weit in der Vergangenheit, bevor Atlantis existierte, waren dort Menschen, die sich in die Dunkelheit vertieften. Sie benutzten schwarze Magie und riefen Wesen hervor aus den großen Tiefen unter uns. Sie kamen heraus in diesen Zyklus. Sie waren formlos, von einer anderen Schwingung, und lebten unbesehen unter den Kindern der Erdenmenschen. Nur durch Blut konnten sie eine Seinsform schaffen, und nur durch den Menschen konnten sie in der Welt leben.


In vergangenen Zeiten wurden sie von den Meistern besiegt und wieder nach unten geschickt zu dem Ort, woher sie kamen. Aber einige blieben zurück, verborgen in den Menschen unbekannten Räume und Ebenen. Sie lebten als Schatten in Atlantis, aber manchmal erschienen sie unter den Menschen. Wenn Blut geopfert wurde, kamen sie heraus, um unter den Menschen zu sein.

Sie bewegten sich unter uns in der menschlichen Form, aber nur für das Auge waren sie wie Menschen. Schlangenköpfe waren sie, wenn man den Glanz entfernte, aber für den Menschen erschienen sie wie jeder andere Mensch. Sie unterwanderten die Regierungen und nahmen Formen an, die bei den Menschen üblich waren. Mittels ihrer Künste erschlugen sie die Oberhäupter der Königreiche, nahmen ihre Formen an und regierten über den Menschen. Nur durch Magie konnten sie entdeckt werden. Nur durch Töne konnte ihr Gesicht gesehen werden, Sie wollten aus dem Königreich der Schatten heraus den Menschen zerstören und an seiner Stelle regieren.

Aber wisse, die Magie der Meister war mächtig. Sie waren imstande, den Schleier vom Gesicht der Schlange zu lüften und sie an ihren Ort zurückzuschicken. Sie kamen zum Menschen und lehrten ihn das Geheimnis, das Wort, das nur ein Mensch aussprechen kann. Rasch lüfteten sie den Schleier der Schlange und stießen sie aus der Reihe der Menschen aus.

Passt auf, die Schlangen leben noch an einem Ort, der sich manchmal zur Welt hin öffnet. Unsichtbar wandern sie unter dir an Orten, wo Riten gesprochen worden waren. Und im Verlauf der Zeit werden sie wieder menschenähnliche Form annehmen. Sie können von einem Meister gerufen werden, der das Weiße oder das Schwarze kennt, aber nur der Weiße Meister kann sie kontrollieren und beherrschen, während sie in Fleischesform sind.

Suche nicht das Königreich der Schatten, denn das Böse wird sicher erscheinen. Denn nur der Meister der Helligkeit wird den Schatten der Angst besiegen.

Wisse, oh mein Bruder, dass Furcht ein großes Hindernis ist. Sei Meister von allem in der Helligkeit, und der Schatten wird bald verschwinden. Höre und beherzige meine Weisheit. Die Stimme des Lichts ist klar. Suche nicht das Tal des Schattens, und so wird nur Licht sein.

Lausche, oh Mensch, der Tiefe meiner Weisheit. Ich spreche von Wissen, das dem Menschen verborgen ist. Weit weg war ich auf meiner Reise durch Raum und Zeit, sogar bis ans Ende des Raumes von diesem Zyklus. Dort fand ich die große Schranke, die den Menschen hindert, diesen Zyklus zu verlassen. Ja, ich sah die Wachhunde dieser Schranke, die dort auf den lauern, der an ihnen vorbei möchte. In diesem Raum, wo keine Zeit existiert, habe ich schwach die Wächter der Zyklen wahrgenommen. Sie bewegen sich nur in Winkeln, denn sie haben die Freiheit der gekrümmten Dimensionen nicht.

Die Hunde der Schranke sind fremdartig und schrecklich, sie folgen dem Bewusstsein bis zu den Grenzen des Raums. Denke nicht, du könntest ihnen entkommen, indem du in deinen Körper zurückkehrst, denn schnell folgen sie der Seele durch die Winkel. Nur der Kreis wird dir Schutz bieten, dich retten vor den Klauen der Bewohner der Winkel.

Einmal, in längst vergangener Zeit, näherte ich mich der großen Schranke und erblickte an den Ufern, wo die Zeit nicht mehr existiert, die formlose Form der Hunde der Schranke. Im Nebel hinter der Zeit verborgen fand ich sie. Sie rochen mich von weitem, erhoben sich und begannen das große Gebelle, das von Zyklus zu Zyklus gehört werden kann. Dann kamen sie durch den Raum auf meiner Seele zu.

Da floh ich schnell vor ihnen, zurück vom undenkbaren Ende der Zeit. Aber sie verfolgten mich ständig, bewegten sich in fremdartigen, dem Menschen unbekannten Winkeln. Ja, am grauen Ufer am Ende der Raum-Zeit fand ich die Hunde der Schranke, gierig nach der Seele, die versucht, nach drüben zu gehen.

Ich floh durch die Zyklen zurück zu meinem Körper, doch schneller noch verfolgten sie mich. Ja, die Verschlinger folgten mir nach und versuchten durch die Winkel meine Seele zu verschlingen.

Denn wisse, oh Mensch, dass die Seele, welche die Schranke herausfordert, von den Hunden von jenseits der Zeit gefangen gehalten werden kann, bis dieser Zyklus völlig abgeschlossen ist, und sie wird zurückgelassen, wenn das Bewusstsein weggeht.

Ich trat in meinen Körper ein, erschuf die Kreise, die keine Winkel kennen, und schuf die Form, geformt aus meiner Form. Dann stellte ich meinen Körper in einen Kreis und verlor die Verfolger in den Kreisen der Zeit. Aber sogar jetzt, da ich frei von meinem Körper bin, muss ich immer vorsichtig sein, mich nicht in Winkeln zu bewegen, sonst könnte meine Seele niemals frei sein.


Wisse, die Hunde der Schranke bewegen sich nur in Winkeln und niemals in Kurven im Raum. Nur indem man sich in Kurven bewegt, kann man ihnen entfliehen, denn in Winkeln werden sie dich verfolgen. Oh Mensch, beachte meine Warnung und versuche nicht das Tor zum Drüben aufzubrechen. Denn nur wenige durchqueren erfolgreich die Schranke zu dem größeren Licht, das dahinter scheint. Denn wisse, die Bewohner suchen immer solche Seelen, um sie in Knechtschaft zu halten.

Höre, oh Mensch, und beachte meine Warnung. Versuche nicht, dich in Winkeln zu bewegen, sondern in Kreisen. Falls du außerhalb deines Körpers bist, und den Ton wie das Heulen eines Hundes hörst, das glockenklar durch dein Wesen tönt, dann fliehe durch die Kreise zurück in deinen Körper und dringe nicht in den Nebel vor dir ein.

Wenn du in die Form eintrittst, die du bewohntest, benutze das Kreuz zusammen mit dem Kreis, öffne deinen Mund, gebrauche deine Stimme und sprich das Wort, dann sollst du frei sein. Nur derjenige, der voller Licht ist, kann hoffen, an den Wächtern des Weges vorbeizukommen. Dann muss er sich in merkwürdigen Kurven und Winkeln bewegen, die in dem Menschen unbekannten Richtungen geformt sind.

Lausche, oh Mensch, und beachte meine Warnung, Versuche nicht, an den Wächtern am Weg vorbeizukommen, sondern verstärke erst dein eigenes Licht und mache dich dadurch bereit, auf dem Weg vorbeizugehen.

Licht ist dein letztendliches Ziel, oh mein Bruder, suche und finde immer das Licht auf deinem Weg.
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Tafel IX
Der Schlüssel zur Freiheit des Raums

Höre, oh Mensch, höre meine Stimme; ich lehre dich in diesem Zyklus Weisheit und Licht; ich lehre dich, wie du die Dunkelheit verbannen kannst; ich lehre dich, wie du Licht in dem Leben bringen kannst.

Suche, oh Mensch, damit du den großen Pfad findest, der zum ewigen Leben als Sonne führt. Zieh dich zurück vom Schleier der Dunkelheit und versuche, ein Licht zu werden in der Welt. Mache aus dir ein Gefäß für Licht, einen Brennpunkt für die Sonne dieses Raumes.

Erhebe deine Augen zum Kosmos, erhebe deine Augen zum Licht; sprich mit den Worten des Residenten die Anrufung, die das Licht herunter ruft. Singe das Lied der Freiheit, Singe das Lied der Seele, erschaffe die hohe Schwingung, die dich Eins werden läßt mit dem Ganzen, Verschmelze dich gänzlich mit dem Kosmos. Wachse hinein in das Eins-Sein mit dem Licht; sei ein Kanal der Ordnung, ein Pfad des Gesetzes für die Welt.

Dein Licht, oh Mensch, ist das große Licht, das durch den Schatten des Fleisches scheint. Frei musst du dich erheben aus der Dunkelheit, bevor du Eins bist mit dem Licht.

Schatten der Dunkelheit umgeben dich, und das Leben erfüllt dich mit seinem Fluss. Aber wisse, oh Mensch, du musst dich erheben und aus deinem Körper herausgehen, weit fort zu den Ebenen, die dich umgeben und doch auch Eins sind mit dir.

Schau dich um, oh Mensch, sieh dein eigenes Licht sich widerspiegeln. Ja, sogar in der Dunkelheit um dich herum ergießt sich dein eigenes Licht durch den Schleier.

Suche immer nach Weisheit, lasse nicht zu, dass dein Körper dich irreführt. Bleibe auf dem Weg der Lichtwelle, meide den Weg der Dunkelheit. Wisse, das Weisheit nie vergeht, sie existiert, seit die All-Seele begann, sie erschafft Harmonie aus dem Chaos durch das Gesetz, das auf dem Weg besteht.

Lausche, oh Mensch, dieser Lehre der Weisheit. Lausche der Stimme, die von der Vergangenheit spricht. Ja, ich werde dir vom vergessenen Wissen erzählen, dir erzählen von der Weisheit, die in der Vergangenheit verborgen liegt, verloren im Nebel der Dunkelheit, die mich umgibt. Wisse, Mensch, du bist das höchste aller Dinge, nur ist das Wissen davon vergessen worden, verloren, als der Mensch in die Knechtschaft geworfen wurde, gebunden und gefesselt durch die Ketten da Dunkelheit.

Vor langer, langer Zeit, habe ich meinen Körper abgestreift und wanderte frei durch die riesigen Weiten des Äthers, umkreiste die Winkel, die den Menschen unterjochen. Wisse, oh Mensch, du bist nur Geist, der Körper ist nichts, die Seele ist alles. Lass deinen Körper keine Fessel sein, streife die Dunkelheit ab und wandle im Licht. Streife deinen Körper ab, oh Mensch, und sei frei, wahrhaftig ein Licht, das Eins ist mit dem Licht.


Wenn du frei bist von den Fesseln der Dunkelheit und im Raum dich als eine Sonne des Lichts bewegst, dann sollst du wissen, dass der Raum nicht grenzenlos ist, sondern wirklich begrenzt von Winkeln und Kurven. Wisse, oh Mensch, dass alles, was existiert, nur ein Aspekt von größeren Dingen ist, die noch kommen. Materie ist flüssig und fließt wie ein Strom. Ständig wechselnd von einem Ding zum anderen.

Durch alle Zeiten hindurch existierte Wissen, niemals verändert, obwohl in Dunkelheit begraben; niemals verloren, obwohl vom Menschen vergessen.

Wisse das der ganze Raum, den ihr bewohnt, von anderen Räumen durchdrungen wird, die genau so groß sind wie euer eigener. Sie sind ineinander verschlungen durch den Kern deiner Materie und dennoch getrennt in ihrem eigenen Raum.

Einst, in lang vergessener Zeit, öffnete ich, Thoth, das Tor und drang in andere Räume vor und erfuhr von den dort versteckten Geheimnissen. Tief in der Essenz der Materie sind viele Mysterien verstecke.

Es gibt neun ineinander verschlungene Dimensionen, neun Raum-Zyklen, neun Ausströmungen von Bewusstsein und neun Welten in den Welten. Ja, es gibt neun Herren der Zyklen, die von oben und unten kommen.

Der Raum ist gefüllt mit verborgenen Wesen, denn der Raum ist geteilt durch die Zeit. Suche den Schlüssel zu Raum und Zeit und du wirst das Tor aufschließen. Wisse, dass Bewusstsein wahrlich durch die gesamte Raum-Zeit existiert. Obwohl es vor unserem Wissen verborgen ist, existiert es doch für immer.

Der Schlüssel zu Welten in dir kann nur in dir gefunden werden, denn der Mensch ist ein Tor der Mysterien und er ist der Schlüssel, welcher Eins ist in Einem.

Suche innerhalb des Kreises, benutze das Wort, das ich dir geben werde; öffne das Tor in dir und gewiss wirst auch du leben. Mensch, du denkst du lebst, aber wisse, es ist Leben innerhalb des Todes. Denn genauso sicher, wie du an deinen Körper gebunden bist, genauso existiert für dich kein Leben. Nur die Seele ist nicht an den Raum gebunden und hat Leben, das wirklich Leben ist; alles andere ist nur Sklaverei, eine Fessel, von der du frei sein sollst.

Denke nicht, der Mensch sei Erdgeboren, obwohl er es sein könnte, da er von der Erde kommt. Aber der Mensch ist ein Lichtgeborener Geist. Ohne Wissen kann er jedoch niemals frei sein, Dunkelheit umgibt den Lichtgeborenen, Finsternis fesselt die Seele. Nur wer sucht, kann jemals hoffen, frei zu sein.

Schatten, die dich umgeben, fallen herab, Dunkelheit erfüllt den gesamten Raum. Leuchte heraus, oh Licht der Menschenseele, erfülle die Dunkelheit des Raumes.

Du bist eine Sonne des großen Lichts, erinnere dich, und du sollst frei sein. Bleibe nicht im Schatten, springe heraus aus der Finsternis der Nacht, Licht, lasse deine Seele erfüllt sein mit der Herrlichkeit des Lichts, oh Sonnengeborener, befreit von den Verstrickungen der Finsternis; eine Seele, die Eins ist mit dem Licht. Du bist der Schlüssel zu aller Weisheit; in dir sind alle Zeit und aller Raum. Lebe nicht in der Knechtschaft der Dunkelheit; befreie deine Lichtform von der Nacht.


„Großes Licht, das den gesamten Kosmos erfüllt, fließe du in Fülle zum Menschen; mache aus seinem Körper eine Lichtfackel, die niemals erlöschen soll unter den Menschen.“

Lange suchte ich Weisheit in der Vergangenheit, suchte Wissen, das dem Menschen unbekannt ist. Weit in die Vergangenheit reiste ich, in den Raum, wo die Zeit begann. Ich suchte immer neues Wissen, um es meiner Weisheit hinzuzufügen. Jedoch fand ich nur, dass die Zukunft den Schlüssel zur Weisheit enthielt, die ich suchte.

Tief zu den Hallen von Amenti reiste ich, um größeres Wissen zu suchen. Ich fragte die Herren der Zyklen nach dem Weg zu der Weisheit, die ich suchte. Ich stellte den Herren folgende Frage: „Wo ist die Quelle von Allem? Befreie deine Seele von deinem Körper und komm mit mir zum Licht.“

Ich kam aus meinem Körper heraus wie eine funkelnde Flamme in der Nacht. So stand ich vor den Herren, gebadet im Feuer des Lebens. Eine Macht bemächtigte sich meiner, groß, jenseits allen menschlichen Verständnisses, und ich wurde in den Abgrund geworfen durch Räume, die dem Menschen unbekannt sind.

Ich sah das Formen der Ordnung aus dem Chaos und den Winkeln der Nacht. Ich sah das Licht der Ordnung entspringen und hörte die Stimme des Lichts. Ich sah die Flamme des Abgrunds Ordnung und Licht ausstrahlen. Ich sah Ordnung dem Chaos entspringen. Ich sah das Licht Leben ausgießen.

Dann hörte ich die Stimme: „Höre und verstehe, die Flamme ist die Quelle aller Dinge, Sie enthält alle Dinge als Potentiale. Das Wort ist der Befehl, der das Licht aussandte, und vom Wort kommt das Leben und die Existenz von allem.“ Und wiederum sprach die Stimme und sagte: „Das Leben in dir ist das Wort, finde das Leben in dir und gewinne die Kräfte, um das Wort zu benutzen.“

Lange beobachtete ich die Lichtflammen, die aus der Essenz des Feuers ausströmte, und ich merkte, dass Leben nichts anderes ist als Ordnung, und dass der Mensch Eins ist mit dem Feuer.

Ich kehrte in meinen Körper zurück, stand wieder vor den Neun und lauschte der Stimme der Zyklen. Sie Sprachen mit vibrierender Macht: „Wisse, oh Thoth, dass das Leben nichts anderes ist als das Wort des Feuers; die Lebenskraft, die du vor dir siehst ist das Wort als ein Feuer in der Welt. Suche den Pfad zu dem Wort, und die Mächte werden gewiss dein sein.“

Dann fragte ich die Neun: „Oh Herr, zeige mir den Weg; gib mir den Pfad zur Weisheit, zeige mir den Weg zum Wort.“ Darauf antwortete mir der Herr der Neun: „Durch Ordnung sollst du den Weg finden. Sahst du nicht, dass das Wort aus dem Chaos kam, sahst du nicht, dass das Licht aus dem Feuer kam? Suche in deinem Leben nach Unordnung; bringe Ordnung und Gleichgewicht in dein Leben, bändige alles emotionale Chaos, und du wirst Ordnung haben im Leben. Ordnung, aus dem Chaos geschaffen, wird dir das Wort von der Quelle bringen, wird dir die Macht der Zyklen geben und deine Seele zu einer Kraft machen, die sich frei durch die Zeitalter erstrecken wird, eine vervollkommnete Sonne von der Quelle.“

Ich lauschte der Stimme, und tief sanken die Worte in mein Herz. Stets habe ich nach Ordnung gesucht, damit ich mich auf das Wort berufen könne, Wisse, dass der, der es erreicht, immer in der Ordnung sein muss, denn der Gebrauch des Wortes aus der Unordnung war niemals und kann niemals sein.

Nimm diese Worte, oh Mensch, lass sie Teil deines Lebens sein. Versuche die Unordnung zu besiegen, und du sollst Eins sein mit dem Wort.

Bemühe dich, Licht zu erreichen auf dem Pfad des Lebens; versuche, Eins zu sein mit dem Zustand der Sonne; versuche ausschließlich das Licht zu sein. Konzentriere deine Gedanken auf die Einheit des Lichts mit dem menschlichen Körper. Wisse, dass alles Ordnung ist, vom Chaos ins Licht hineingeboren.

Tafel X
Der Schlüssel der Zeit

Höre, oh. Mensch, nimm meine Weisheit auf, erfahre von den tief verborgenen Mysterien des Raums. Erfahre von dem Gedanken, der in der Unterwelt wuchs, der Ordnung und Harmonie in den Raum brachte.

Wisse, oh Mensch, dass all das, was existiert, seine Existenz nur auf Grund des Gesetzes hat, Erkenne das Gesetz, und du wirst frei sein, niemals gebunden durch die Fesseln der Nacht.

Ich bin weit gereist durch fremdartige Räume, in die Tiefen des Abgrundes der Zeit. Ich lernte seltene und noch seltsamere Mysterien kennen, bis am Ende alles offenbart wurde. Wisse, dass ein Mysterium nur dann ein Mysterium ist, wenn es für den Menschen unbekanntes Wissen ist. Sobald du das Herz aller Mysterien ausgelotet hast, werden Wissen und Weisheit gewiss dein sein.

Suche und lerne, dass Zeit das Geheimnis ist, wodurch du von diesem Raum befreit werden kannst.

Ich, Thoth, habe lange nach Weisheit gesucht, ja, und ich werde suchen bis ans Ende der Ewigkeit, denn ich weiß, dass das Ziel, das ich zu erreichen versuche, immer vor mir zurückweichen wird. Selbst die Herren der Zyklen wissen, dass auch sie das Ziel noch nicht erreicht haben, denn mit all ihrer Weisheit wissen sie, dass Wahrheit ständig wächst.

Einmal, in längst vergangener Zeit, sprach ich zum Residenten und fragte ihn nach dem Mysterium von Zeit und Raum; ich stellte ihm die Frage, die in meinem Wesen wogte und sprach: „Oh Meister, was ist Zeit?“ Daraufhin sprach er, der Meister: „Wisse, oh Thoth, am Anfang war die Leere und das Nichts; ein zeitloses raumloses Nichts. Und in das Nichts kam ein zielbewusster, alles durchdringender Gedanke und füllte die Leere. Noch bestand keine Materie, nur Kraft, eine Bewegung, ein Wirbel oder eine Schwingung des zielbewussten Gedankens, der die Leere füllte.“ Und ich befragte den Meister und sagte; „War dieser Gedanke ewig?“ ~ „Am Anfang gab es den ewigen Gedanken, und damit der Gedanke ewig sein kann, muss Zeit existieren. Deshalb wuchs in den alles durchdringenden Gedanken das Gesetz der Zeit. Ja, der Zeit, die im ganzen Raum existiert und fließt in einer sanften, rhythmischen Bewegung, die ewig in einem fixierten Zustand ist. Zeit verändert sich nicht, obwohl alle Dinge sich in der Zeit verändern. Denn Zeit ist die Kraft, die Ereignisse getrennt hält, jedes an seinem eigenen Platz. Zeit ist nicht in Bewegung, aber du bewegst dich durch die Zeit, weil sich dein Bewusstsein von einem Ereignis zum anderen bewegt. Ja, durch die Zeiten hindurch lebst du, alles in allem, ein einziges, ewiges Sein. Erkenne, dass, obgleich du in der Zeit getrennt bist, du dennoch Eins bist in allen existierenden Zeiten.“ Die Stimme des Residenten verstummte und ich ging weg, um über die Zeit nachzudenken. Denn ich wusste, dass in diesen Worten Weisheit lag und ein Weg, um die Mysterien der Zeit zu erforschen.

Oft sinnierte ich über die Worte des Residenten. Dann versuchte ich das Mysterium der Zeit zu lösen. Ich fand heraus, dass Zeit sich durch seltsame Winkel bewegt. Jedoch nur durch Kurven konnte ich hoffen, den Schlüssel zu finden, der mir Zugang zu Raum und Zeit geben würde. Ich fand heraus, dass ich nur durch eine Bewegung mit nach oben und dann durch eine Bewegung nach rechts von der Zeit dieser Bewegung frei sein konnte.

Ich verließ meinen Körper und machte die Bewegungen, die mich in eine andere Zeit führten. Was ich während meiner Reisen sah, war fremdartig, waren viele der Mysterien, die sich mir eröffneten. Ja, ich sah den Beginn der Menschheit und lernte aus der Vergangenheit, dass nichts neu ist.

Versuche, oh Mensch, etwas über den Weg zu lernen, der durch die Räume führt, die in den Zeiten gebildet wurden.
 


Vergiss nicht, oh Mensch, bei all deiner Suche, dass das Licht das Ziel ist, das zu erreichen du versuchen sollst. Suche immer nach Licht auf deinem Pfad, und für immer soll das Ziel vor dir verharren. Lass dein Herz sich niemals zur Dunkelheit wenden, lass deine Seele Licht sein, eine Sonne auf deinem Weg. Wisse, dass du im Glanz der Ewigkeit deine Seele immer im Licht verborgen finden wirst, niemals durch das Joch der Dunkelheit gefesselt. Sie scheint immer hervor, eine Sonne des Lichts. Ja, wisse, obwohl in der Dunkelheit verborgen, existiert, deine Seele doch, ein Funken der wahren Flamme. Sei eins mit dem größten aller Lichter, finde an der Quelle das Ende deines Strebens.

Licht ist Leben, denn ohne das große Licht kann nichts je existieren. Wisse, dass in aller geformten Materie das Herz des Lichts immer besteht. Ja, obwohl gebunden in der Finsternis, ist das Licht immer inhärent.

Einst stand ich in den Hallen von Amenti und hörte die Stimme der Herren von Amenti. Sie redeten in Tönen, die durch die Stille hallten. Worte der Kraft, mächtig und kraftvoll. Sie sangen die Lieder der Zyklen, die Worte, die den Weg nach drüben öffnen. Ja, ich sah den großen Pfad geöffnet und schaute einen Augenblick lang in das Drüben. Ich sah die Bewegungen der Zyklen; so gigantisch, wie es die Quelle mit ihren Gedanken erschaffen konnte.

Ich wusste dann, dass sich sogar die Unendlichkeit auf irgendein undenkbares Ende zubewegt. Ich sah, dass der Kosmos Ordnung ist und Teil einer Bewegung, die sich in den gesamten Raum ausdehnt, ein Teil einer Ordnung der Ordnungen, immerdar in einer Harmonie des Raumes sich bewegend. Ich sah das Räderwerk der Zyklen wie gigantische Kreise, die sich über den Himmel erstrecken. Da wusste ich, dass alles wächst, was eine Seinsform hat, um in einer weit weg liegenden Gruppierung von Raum und Zeit weitere Wesen zutreffen. Ich wusste, dass in Worten die Kraft ist, die Ebenen zu öffnen, die dem Menschen verborgen sind. Ja, dass sogar in Worten der Schlüssel verborgen liegt, der nach oben und nach unten öffnet. Höre jetzt, Mensch, ich lasse dieses Wort bei dir. Benutz es, und aus seinem Klang wirst du Kraft schöpfen. Sage das Wort:
„ZIN-URU“
und du wirst Kraft finden. Aber du musst verstehen, dass der Mensch aus Licht und das Licht aus dem Menschen ist.

Höre, oh Mensch und höre ein Geheimnis, fremdartiger als alles unter der Sonne, Wisse, oh Mensch, dass der gesamte Raum erfüllt ist von Welten innerhalb von Welten. Ja, eine in der anderen und dennoch getrennt durch das Gesetz.


Einmal, während meiner Suche nach tief vergrabener Weisheit, öffnete ich die verriegelte Tür, die sie von den Menschen fernhält. Ich rief von anderen Ebenen des Seins eine Gestalt, die holder war als die Töchter der Menschen. Ja, ich rief sie aus jenen Räumen, um als Licht in der Welt der Menschen zu scheinen.

Ich benutzte die Trommel der Schlange und trug das Gewand aus Purpur und Gold. Ich setzte auf meinen Kopf die Krone aus Silber, um mich herum erstrahlte der Kreis aus Zinnober. Ich erhob die Arme und sprach die Invokation, die den Pfad zu den jenseitigen Ebenen öffnet, rief zu den Herren der Zeichen in ihren Häusern: „Herren der zwei Horizonte, Wächter der dreifachen Tore, stellt euch auf, einer zur Rechten und einer zur Linken, wenn der Stern sich zu seinem Thron erhebt und über sein Zeichen regiert. Ja, du dunkler Prinz von Arulu, öffne die Tore des düsteren, verbogenen Landes und entlasse sie, die du gefangen hältst. Hört, hört, hört, ihr dunklen Herren und ihr Leuchtenden, bei euren geheimen Namen, die ich kenne und aussprechen kann, hört und gehorcht meinem Willen.“

Dann entzündete ich mit einer Flamme meinen Kreis und rief sie in den jenseitigen Raumebenen an: „Tochter des Lichts, kehre zurück aus Arulu. Sieben mal sieben Male bin ich durch das Feuer gegangen. Ich habe weder gegessen noch getrunken. Ich rufe dich aus Arulu, aus dem Reich von Ekershegal, ich rufe dich herbei, Herrin des Lichts.“

Dann erhoben sich vor mir die dunklen Gestalten; ja, die Gestalten der Herren von Arulu. Sie traten vor mir auseinander, und hervor trat die Herrin des Lichts. Sie war jetzt von den Herren der Nacht befreit, frei, um im Licht der Erdensonne zu leben, frei, um als Kind des Lichts zu leben.

Lauscht und hört zu, oh meine Kinder. Magie ist Wissen und ist das Gesetz. Fürchtet euch nicht vor der Kraft in euch, denn wie die Sterne am Himmel folgt sie dem Gesetz.

Wisse, dass für den ohne Wissen Weisheit Magie ist und nicht des Gesetzes; aber wisse, dass du dich nur mir Hilfe deines Wissens einem Platz an der Sonne nähern kannst.

Hört zu, meine Kinder, und folgt meiner Lehre. Seid immer Suchende des Lichts. Werft überall in der Welt der Menschen ein Licht auf den Weg, das unter den Menschen scheinen soll.

Folge meiner Magie und lerne davon, wisse, dass alle Macht dein ist, wenn du nur willst, Hab keine Angst vor dem Weg, der dich zum Wissen führt, vermeide aber die dunkle Straße.

Das Licht ist dein, oh Mensch, wenn du nur willst. Wirf die Fesseln ab, und du wirst frei sein. Wisse, dass deine Seele in Knechtschaft lebt, gefesselt durch Angst, die dich versklavt hält. Öffne deine Augen und erblicke das große Sonnenlicht. Fürchte dich nicht, denn alles ist dein. Furcht ist wie der Herr des dunklen Arulu für den, der niemals der schwarzen Angst begegnet ist. Ja, wisse, dass es die Furcht tatsächlich gibt, erschaffen von jenen, die gebunden sind durch ihre Ängste.

Schüttelt eure Fesseln ab, oh Kinder, und wandelt im Licht des glorreichen Tages. Wendet eure Gedanken niemals der Dunkelheit zu, so werdet ihr gewiss Eins sein mit dem Licht.

Der Mensch ist nur das, was er glaubt, ein Bruder der Dunkelheit oder ein Kind des Lichts. Kommt in das Licht, meine Kinder, und wandelt auf dem Weg, der euch zur Sonne führt.

Höre jetzt und lausche der Weisheit. Wende das Wort an, das ich dir gegeben habe; benutze es, und du wirst sicherlich Kraft und Weisheit und Licht finden, um auf dem Weg zu gehen. Suche und finde den Schlüssel, den ich dir gegeben habe, und immerdar wirst du ein Kind des Lichte sein.

 

Marion Burke  09  2004-2018

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